Wie alles begann…
Geocaching war mir schon etwas länger kein Buch mit sieben Siegeln mehr, immer wieder hörte oder las ich etwas davon oder sah die eine oder andere Reportage im Fernsehen. Ich empfand dieses Hobby schon immer als interessant aber irgendwie überkam mich aber auch nie das dringende Gefühl, das sofort selbst auszuprobieren. Erst als ich bei einem Bummel durch den App-Store für Apple´s iPhone Anfang August 2009 die Geocaching-App entdeckte, spürte ich den unwiderstehlichen Drang, dies herunterzuladen und selbst aktiv mit dem Geocaching anzufangen – das setzte ich auch flux in die Tat um. Ich studierte und durchforstete die App, meldete mich auf geocaching.com an und einen Tag später probierte ich das ganze auch schon aus:
1. Cache: Lanxess Arena (Kölnarena) (GC18HPE)
Am 8. August 2009 nahm ich mein iPhone mit der neu installierten Geocaching-App und ging meinen allerersten Cache, einen Traditional Cache an. Ich las mir die Beschreibung, die Logeinträge und den Hinweis durch und habe den Cache ziemlich schnell gefunden. Meine Freude war riesengross, mein allererster Eintrag in einem Logbuch, mein erster Fund und dazu noch eine geniale Aussicht über Köln von einer interessanten Cachelocation aus, leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht so mit, es war ziemlich trübe, was sich aber auf meine tolle Stimmung nach dem ersten erfolgreichen Cache in keinster Weise beeinflusste.
Von diesem Tag an hatte ich ein neues Hobby, ich las mir einiges über Geocaching auf verschiedenen Seiten im Internet durch, kaufte mir das Buch Geocaching: Basiswissen für draussen von Markus Gründel, lud mir weitere iPhone-App´s aus dem App-Store herunter: das Geocaching Toolkit iGCT, den GCBuddy und Geopher Lite, abonierte verschiedene Podcasts, wobei ich den Podcast der Dosenfischer unbedingt empfehlen kann, ich freue mich immer tierisch und ungeduldig auf jede neue Ausgabe. Und ich legte mir mein erstes GPS-Gerät, das eTrex H von Garmin zu, nun war ich gewappnet für weitere Caches:
2. Cache: Kalk – Mitte (GC10W6R)
Ganz in der Nähe meiner Home-Koordinaten liegt der kleine Tradi Kalk – Mitte, bei dem man beim Heben sehr sehr vorsichtig sein muss, da er sich mitten an einer belebten Haupt- und Einkaufsstrasse befindet und sich dort jede Menge Muggel (Nicht-Cacher) aufhalten, sonst war dieser Cache aufgrund des in der Beschreibung aufgeführten Hinweises (Hint) schnell und gut zu finden.
3. Cache: Kölnopoly – Opernplatz (GC12KHP)
Mein erster Multi-Cache aus der Serie Kölnopoly, die sich an dem deutschen Originalspielfeld von Monopoly orientiert. Eine geniale Idee meiner Meinung nach. Auf dem Heimweg von der Arbeit machte ich einen Abstecher hierher um mir die erforderlichen Daten für die Ermittlung der Cache-Koordinaten zu besorgen, zu Hause rechnete ich mir dann schnell die Koordinaten aus und begab mich nun zu diesen um diesen Cache zu heben. Auch hier sollte man etwas vorsichtig sein, bei gutem Wetter besteht Muggelgefahr! Der Hinweis verhalf mir schnell zum Fund des Caches.
4. Cache: Industriegeschichte Chemische Fabrik Kalk II (GC154HE)
Mein 4. Cache war auch wieder ein Multi, dessen Startkoordinaten mich quasi nur “vor die Haustür” zu einer alten Maschine aus der chemischen Fabrik führten. An dieser Maschine fand ich dann die nenötigten Daten für die Errechnung der Cache-Koordinaten. Dort angekommen und nach etwa 3 Minuten Suchen und kurzem Warten, bis 2 Muggel aus dem Sichtfeld waren, konnte ich den Cache auch heben und mich im Logbuch verewigen.
5. Cache: Der Jugendpark-Mikro (GCQFW3)
Mit meinem 5. Cache begann ich mit der Serie “Kölner Mikro Caches”, bei dieser enthalten alle Caches eine Bonuszahl, mit deren Hilfe der finale Cache gefunden werden kann. Diesen Cache habe ich nach einer kleinen Tour durch den Kölner Jugendpark, bei der ich an 2 Stationen Rechenaufgaben löste, auch wieder aufgrund des Hinweises schnell und gut gefunden, hier befanden sich (vielleicht wegen des trüben Wetters) keine Muggel und ich brauchte mit dem Heben und Loggen nicht zu warten.
6. Cache: Drehbrücke Deutz (GC1G239)
Nun folgte endlich ein Cache, der kein Mikro mehr ist, der Cache ist ein Small und in der Dose mehr Dinge als nur ein Logbuch. Da dieser ein Tradi ist, führten mich die Koordinaten direkt zu dem Punkt, wo auch die Dose vesteckt sein sollte, dort angekommen folgte ein Wechselspiel aus Suchen und Warten, da es doch sehr muggelig war, aber auch diese Dose habe ich nach kurzer Zeit gut gefunden, geöffnet aber nichts entnommen, da der Inhalt mir nicht besonders interessant schien aber ich hab den Inhalt aufgestockt und einen Schlüsselanhänger dazugelegt, mich noch im Logbuch eingetragen und die Dose wieder an gleicher Stelle vesteckt.
danke fuer das lob
wir sind auch schon gespannt, ob in diesem jahr noch die 100ste ausgabe produziert wird…